Projektwiki

Alle wichtigen Begriffe zu den 5 Stufen im Projekt LogNetz

Die Seite ist in Arbeit.

Übersicht

Stufe 1: Datenqualität und -verfügbarkeit

zur Übersicht

 

Stufe 2: Netzwerk - Struktur

zur Übersicht

In der Stufe „Netzwerk – Struktur“ geht es um das Aufzeigen des Wertschöpfungsnetzwerkes, also die Verknüpfungen des Unternehmens mit seinen direkten und indirekten Stakeholdern (z.B. Kunden, Lieferanten, Distributoren). Es wird der Ist-Zustand des Supply Chain Netzwerkes betrachtet. Dadurch können beispielsweise kritische Lieferanten identifiziert oder durch die Visualisierung auf einer Karte übersichtlich aufgezeigt werden.

Wertschöpfungsnetzwerk (Supply Chain Network)

Die Struktur, die sich aus den Beziehungen der beteiligten Wertschöpfungspartner ergibt, wird in diesem Projekt als Netzwerk betrachtet („Wertschöpfungsnetzwerk“). Diese Netzwerkstruktur ist im Supply Chain Management Modell von [1] bereits angedeutet (siehe nachfolgende Abbildung). In der Praxis betrachtet jedes Unternehmen das Netzwerk aus dem eigenen Standpunkt (fokales Unternehmen). Der Netzwerkabschnitt, der die Lieferanten umfasst, wird als Lieferanten- beziehungsweise Zuliefernetzwerk bezeichnet („upstream“), der Abschnitt, welcher die Kunden enthält, als das Distributionsnetzwerk („downstream“).

Supply Chain Management Modell nach [1], bearbeitet von [2]

Abbildung: Supply Chain Management Modell nach [1], bearbeitet von [2]


Als Grundlage dient eine Darstellung des Netzwerkes durch eine bestimmte Anzahl an Knoten (Akteure) sowie die Menge der zwischen diesen verlaufenden Kanten (Verbindungen). [3–7]

Bei den Knoten kann es sich um

  • Individuen,
  • ein einzelnes Unternehmen,
  • eine beliebige Anzahl von Organisationen,
  • Gruppen oder
  • Gesellschaften handeln.

Die Kanten können in die Kategorien [5, 6, 8]

  • Inhalt (zum Beispiel Transaktionen, Materialfluss, Information, Kommunikation, Emotion, physische oder soziale Bewegung),
  • Form (zum Beispiel Dauer oder Enge der Bindung) und
  • Intensität (zum Beispiel Häufigkeit der Interaktion) eingeordnet werden.


Stufe 3: Bestände und Flüsse im Netzwerk

zur Übersicht


Stufe 4: Performance

zur Übersicht


Stufe 5: Optimierung

zur Übersicht


Literatur

zur Übersicht

  1. Bowersox, D.J., D.J. Closs und M.B. Cooper. Supply chain logistics management. Internat. ed. Boston: McGraw-Hill, 2002. McGraw-Hill/Irwin series operations and decision sciences. ISBN 0071123067.
  2. Hadek, M. Supply Chain Visibility: Identifikation kritischer Lieferanten am Beispiel eines Automobilzuliefernetzwerks. Master thesis. Steyr, 2019.
  3. Mitchell, J.C. 2 Networks, norms and institutions. In: J. Boissevain, Hg. Network Analysis: De Gruyter, 1973, S. 15-36. ISBN 9783110877779.Nelson, R.E. Social Network Analysis as Intervention Tool [online]. Group & Organization Studies, 1988, 13(1), 39-58. ISSN 0364-1082. Verfügbar unter: doi:10.1177/105960118801300108
  4. Sydow, J. Strategische Netzwerke. Evolution und Organisation. Wiesbaden: Gabler Verlag, 1992. Neue betriebswirtschaftliche Forschung. ISBN 978-3-322-86619-6.
  5. Jansen, D. Einführung in die Netzwerkanalyse. Grundlagen, Methoden, Forschungsbeispiele. 2. erweiterte Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2003. ISBN 978-3-663-09875-1.
  6. Kim, Y., T.Y. Choi, T. Yan und K. Dooley. Structural investigation of supply networks: A social network analysis approach [online]. Journal of Operations Management, 2011, 29(3), 194-211. ISSN 02726963. Verfügbar unter: doi:10.1016/j.jom.2010.11.001
  7. Wasserman, S. und K. Faust. Social Network Analysis: Cambridge University Press, 2012. ISBN 9780521387071.